> Stand 13.10.2026: Im Aufmaß ist nur noch die Förderindikation aktiv. Die unten dokumentierte Energiekostenberechnung ist archivierter Funktionsumfang und wird dort weder abgefragt noch ausgeführt oder in das PDF aufgenommen. Für Energiekosten steht der separate Wirtschaftlichkeitsrechner im Werkzeugmenü zur Verfügung. # Aufmaß: Förderung und Energiekosten Version 2.0.0, geprüft am 08.10.2026. Konfiguration: `advisory-config.mjs`; reine Rechenmodule: `funding.mjs`, `economics.mjs`. Ergebnisse und Annahmen werden im PDF dokumentiert. Die bestehende Heizlastmethodik ist separat in `CALCULATION_METHOD.md` beschrieben. ## Formular und automatische Zuordnung Die zusätzlichen Dämm-Überschreibungen entfallen. Alte Entwürfe werden eingelesen; frühere Überschreibungen werden verworfen und die Originalangaben neu ausgewertet. Außenwand: „nicht vorhanden“ = bauzeitlich, 12/24 cm = gut, sonst unbekannt. Obere Grenze: beheiztes Dachgeschoss = Schrägdach, kaltes oder fehlendes Dachgeschoss = oberste Decke. Bei unbekanntem Dachgeschoss bleibt die Grenze unbekannt. Die Dämmangabe der Decke ohne Dicke wird als teilweise gedämmt angenähert. Beim beheizten Dach zählen nur die sichtbaren Dämmstärken, ab 180 mm gut, darunter teilweise. Untere Grenze: unbeheizter Keller = Kellerdecke; beheizter / kein Keller = Bodenplatte; unbekannter Keller = unbekannt. „Dachgeschossboden“ meint bei fehlendem Dachgeschoss die oberste Decke / das Flachdach. Keine Addition von Dach- und Deckendämmung über einem kalten Dachraum. LG-Serie zentral: HFD 2026 mit PHCS1, weiterhin nur die dazu dokumentierten Herstellerkennlinien. Keine manuelle Frage mehr im Aufmaß. Nicht auf andere Generationen übertragen; genaue Geräteartikel vor Angebotsfreigabe prüfen. Unbekanntes Standortklima bleibt −12 °C als Gebäudeannahme und sperrt weiterhin eine bestätigte LG-Auswahl. Heizkreisbeschreibung optional. Sprachnotiz entfernt. ## Förderung – KfW 458 Quellenstand: [KfW 458](https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Heizungsf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-Privatpersonen-Wohngeb%C3%A4ude-(458)/). Gültigkeitsfenster im Modell: 21.07.2026–31.01.2027; außerhalb kein Ergebnis. Grundförderung 30 %, qualifizierender Klimabonus 16 %. Einkommensbonus aus dem relevanten zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen: bis 30.000 / 40.000 / 50.000 Euro = 40 / 30 / 10 %, darüber 0. Mit qualifizierendem Kind erhöhen sich die Grenzen einmalig um 10.000 Euro. Hauptwohnsitz, Funktionstüchtigkeit, Entsorgung und allgemeine Voraussetzungen werden abgefragt; mindestens 20 Jahre bei zentraler Gasheizung. Im Grenzjahr wird die volle Betriebsdauer gesondert bestätigt. Persönliche Boni gelten nur für eine selbst genutzte Hauptwohnung. Kostenobergrenze = 28.000 + 15.000 × min(Wohneinheiten−1,5) + 8.000 × max(Wohneinheiten−6,0). Kosten gleichmäßig je Einheit. Maximale Quote 80 % bei 40 % Einkommensbonus, sonst 70 %. Keine konkrete Fördersumme ohne Angebotspreis: ausschließlich Quote und Obergrenze bei ausgeschöpften förderfähigen Kosten. Bestehende Förderzusage, unbekannte Voraussetzungen oder andere Antragsdaten erfordern individuelle Prüfung. Bei mehreren Selbstnutzern erfolgt keine gemeinsame persönliche Bonusberechnung. ## Energiekosten – Umfang Fortführung der bisherigen Solar-for-All-Energiekostenbetrachtung, erweitert um getrennte Öl-/Gas-/Strompreisänderungen und eine symmetrische PV-Bilanz. 20 Jahre, ohne Anlagenpreise, Förderabzug, Finanzierung, Wartung, Ersatzinvestitionen oder Abzinsung. Keine Amortisation oder Rendite. Negative Ersparnisse bleiben als Mehrkosten sichtbar. ### Wärme und Strom Jahresnutzwärme = mittlerer Brennstoffverbrauch in kWh × Nutzungsgrad des bestehenden Kessels. Energieumrechnungen / Nutzungsgrad einschließlich Altersannahme entsprechen dem bestehenden Verbrauchsmodell. Warmwasser bleibt in der Nutzwärme, wenn es bisher im Brennstoffverbrauch enthalten war. WP-Strom = Jahresnutzwärme / System-JAZ. Default JAZ 4,0, frei änderbar von 1 bis 6; umfasst Raumheizung, Warmwasser, Heizstab und Hilfsenergie. Keine Behauptung, die Modell-JAZ sei eine gemessene Herstellerleistung. Bereits gespeicherte, ausdrücklich enthaltene JAZ-Werte bleiben beim Öffnen eines Entwurfs erhalten. Der historische Verbrauch gilt für beide Systeme unter derselben Nutzung und Witterung. Keine einseitige Klimabereinigung. Holz-/Zusatzheizung bleibt unverändert, ihre Kosten und Wärme fallen aus der Differenz heraus. Demontierte Solarthermie oder unklarer solarer Raumheizbeitrag sperren das Ergebnis. Geänderte Nutzung ebenfalls. Die jährliche Energie wird nicht aus der Gebäude-Spitzenheizlast rückgerechnet. Deshalb kann der Energiekostenvergleich bei plausiblen Verbrauchsdaten auch verfügbar sein, wenn die beiden Heizlastverfahren noch geprüft werden müssen. Haushaltsstrom = gesamter Strombedarf ohne neue WP; bei vorhandener PV ausdrücklich Netzbezug plus PV-Eigenverbrauch. Ölpreis in EUR/Liter, Gas und Strom in ct/kWh. Gemeinsamer Strom-Arbeitspreis für Haushalt und WP. Separate Wärmepumpentarife, zusätzliche Zählergebühren und §14a-Vorteile sind nicht modelliert. Unveränderte Strom-Grundpreise heben sich in der Differenz auf. Ein eingegebener entfallender Gas-Grundpreis wird konstant mitgerechnet, Default 0. ### Drei PV-Fälle * Ohne PV: alter und neuer Strombedarf vollständig aus dem Netz. * Vorhandene PV: identische Anlage und Speicher sowohl beim bisherigen Haushalt mit Öl/Gas als auch künftig mit WP. Bestehende Vorteile werden nicht nochmals als WP-Ersparnis angerechnet. * Neu geplant: bisher keine PV, künftig WP + eingegebene PV-Leistung + nutzbare Speicherkapazität (0 = ohne Speicher). Ergebnis ist die Energiekostendifferenz des Gesamtpakets, ohne dessen Anschaffungskosten. PV-Jahresertrag = kWp × eingegebener spezifischer Ertrag. Default 900 kWh/kWp ist eine Szenarioannahme, kein Standort- oder Dachgutachten. Default jährlicher Ertragsrückgang 0,5 %. Einspeisetarif und verbleibende volle Vergütungsjahre werden eingegeben; beide Default 0, damit unbekannte Erlöse nicht erfunden werden. Nach Ablauf: 0 Erlös. Vorhandene PV muss für Haushalt und WP im entsprechenden Messkonzept nutzbar sein; sonst Fachprüfung. ### Zeitliche PV- und Speicherbilanz Jährlich 365 × 24 Modellstunden, kein Ausgleich zwischen Sommerüberschuss und Winterbedarf. Alle Profilzahlen zentral unter `ADVISORY.energy`: Monatsanteile für PV und Raumwärme, Tageslichtstunden und 24 Haushaltsgewichte. Das sind synthetische, normierte Heuristiken, keine Klimadaten, keine TABULA-Lastgänge und keine PVGIS-Abfrage. Jeder Tag eines Monats verwendet dasselbe mittlere Solarprofil; Bewölkung und wechselnde Nutzung fehlen. Das kann die tatsächliche Speichernutzung über- oder unterschätzen. Für genaue Planung sind reale Stundenwerte erforderlich; zur Abgrenzung siehe [JRC PVGIS Stundenwerte](https://joint-research-centre.ec.europa.eu/photovoltaic-geographical-information-system-pvgis/using-pvgis-5/pvgis-5-tools/hourly-radiation_en). PV in einem Monat: Anteil × Jahresertrag; je Tag auf eine normierte Sinuskurve innerhalb der angenommenen Tageslichtstunden verteilt. Haushaltsbedarf nach normierten Stundenprofilen (8–17 Uhr: Faktor Familie 1, Teilzeit 1,1, Vollzeit 0,6, Homeoffice 1,35, Senioren 1,4; anschließend auf denselben Jahresbedarf normiert), tägliche Summe Jahresbedarf / 365. WP-Raumwärme nach Monatsanteilen, Warmwasser nach Tagen, innerhalb des Tages gleichmäßig. JAZ ist über das Jahr konstant. Je Stunde zuerst Direktverbrauch min(PV, Bedarf). Überschuss lädt den Speicher bis zur nutzbaren Kapazität; Rest wird eingespeist. Verbleibender Bedarf entlädt den Speicher, Rest kommt aus dem Netz. Lade-/Entladeleistung je 0,5 kW pro kWh Kapazität. Rundlaufwirkungsgrad 90 %, symmetrisch je sqrt(0,9) beim Laden und Entladen. Ladestand zu Jahresbeginn 0; Restladung am Jahresende wird nicht als Verbrauch gutgeschrieben. Keine Netzladung, keine saisonale Speicherung. Die Batterie altert in der Energiebilanz nicht; Ersatzkosten sind außerhalb des ausdrücklich auf Energie begrenzten Modells. Prüfidentitäten: PV = Direktverbrauch + Batterieladung + Einspeisung; Bedarf = Direktverbrauch + Batterielieferung + Netzbezug; Batterieladung = Batterielieferung + Verluste + Restladung. ### Preise und Ergebnis Für t=0…19: Brennstoffpreis(t) = Startpreis × (1+gewählte Brennstoffpreisänderung/100)^t; Strompreis analog mit eigener Rate. Jahr 1 = heutige Preise. Preisänderungen von −5 bis +15 % sind Szenarien, keine Preisprognosen. Einspeisetarif bleibt während der angegebenen Laufzeit nominal konstant. Alt(t) = Öl-/Gasmenge × Preis(t) + entfallender Gas-Grundpreis + Netzstrom_alt(t) × Strompreis(t) − Einspeisung_alt(t) × Vergütung(t). Neu(t) = Netzstrom_neu(t) × Strompreis(t) − Einspeisung_neu(t) × Vergütung(t). Ersparnis(t) = Alt(t) − Neu(t). Summe über 20 Jahre. Tabelle mit Jahreswerten und kumulierter Ersparnis. Zusätzlich drei Szenarien: mittlere eingegebene JAZ, vorsichtig JAZ−0,5 (mindestens 1) und PV-Ertrag−20 %, günstig JAZ+0,5 (höchstens 6) und PV-Ertrag+20 %. Preisannahmen bleiben gleich. Keine statistische Konfidenzspanne. ## E-Mail und Schutz von Kundendaten PDF-Versand serverseitig über einen separat einzurichtenden Versanddienst. Geheimnisse nie im Browsercode. Fester Empfänger, interner Versandcode, Größenbegrenzung, Zustimmung zur Weitergabe und wiederverwendete Versandkennung bei Wiederholungen. Keine Kundenablage in dieser App. Ohne Konfiguration kein aktiver Sendeknopf; PDF und vorbereitete Outlook-Datei bleiben verfügbar. Details für die Einrichtung: `EMAIL_SETUP.md` im Projekt (nicht öffentlich).